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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagd Blogs

    Die Anti-Jagd Blogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.

    Jagdgegner-Aktion: "Wir finden Schliefanlagen!"

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    --- So.9.2.2014: Anti-Jagd-Demo gegen die Jagd und Angelmesse in Dortmund ---

  • Jägerwitze

    Anti-Jagdzitate
    http://anti-jagd-zitate.blog.de/2009/11/22/zitate-jagd-a-c-7439141/

    Anti-Jagd-Jagdgegner-Sprüche:
    http://anti-jagd-zitate.blog.de/2010/01/01/anti-jagd-sprueche-jagdgegner-7528595/

    Witze über Jagd und Jäger

    Witze über Jagd und Jäger

    Ø Das Motto des Jagdvereins: Lernen Sie schiessen und treffen sie neue Freunde.

    Ø Treffen sich zwei Jäger im Wald, beide tot.

    Ø Frage: "Warum sind Sie vom Jagdwesen zum Gemüsehandel gewechselt?"
    Antwort:"Nun, ich hatte es satt, immer wieder als Hirsch oder Wildschwein angeschossen zu werden. Für einen Blumenkohl hat mich noch keiner gehalten."

    Ø Geht ein Jäger an den Nordpol auf Eisbären Jagd! Er steht mit seinem Gewehr vor einer riesigen Höhle, der Eisbär kommt raus der Jäger drückt ab... eine riesige Schneewolke, nach einer Weile tippt dem Jäger jemand auf die Schulter!
    Der Jäger dreht sich um und vor Ihm steht der Eisbär und sagt: "Entweder bläst du mir einen oder ich fresse dich!"
    Dem Jäger hat keine Wahl wenn er am Leben bleiben will! Er muss dem Eisbären einen blasen! Der Jäger rudert zurück und nach 2 Monaten will er diesen Drecksack von Eisbär doch noch töten! Er packt sein Maschinengewehr geht wieder an den Nordpol und steht wieder vor der gleichen Höhle!
    Der Eisbär kommt raus und der Jäger schießt sein ganzes Magazin leer! Wieder entsteht eine riesige Schneewolke, nach eine Weile tippt dem Jäger jemand auf die Schulter!
    Der Jäger dreht sich um und vor Ihm steht wie beim letzten mal der Eisbär und sagt: "Du kennst die Regeln entweder - oder!"
    Wieder bleibt dem Jäger nichts anderes übrig als dem Eisbären einen zu blasen! Er rudert wieder zurück packt seine Pum-Gun und rudert wieder zum Nordpol! Es wiederholt sich alles wieder, und wieder tippt ihm jemand auf die Schulter! Es ist wieder der Eisbär!
    Aber diesmal sagt er: "Du Jäger, ich glaube du kommst gar nicht wegen dem jagen!"

    Ø Wusstet Ihr das schon? - Der Begriff "Jäger" stammt aus der Steinzeit und bedeutet so viel wie: "Jemand der zu dumm ist beim Sammeln genügend Früchte und andere vegane Kost zu finden"

    Ø Schulz kommt in den Krug und bringt einen Hasen mit rein. "Waidmannsheil, Herr Schulz, na, da haben Sie aber Jagdglück gehabt!"
    "Ja", sagt Schulz, "vor allem, wenn man bedenkt, dass ich auf einen Fasan gezielt habe."

    Ø Was tut ein Jäger, wenn er versehentlich eine Kuh erschoßen hat?
    Nun, der steckt der Kuh einen Hasen ins Maul und behauptet, dass sie gewildert habe.

    Ø Wusstet Ihrs schon? Die Berufskleidung der Jäger ist eigentlich weiß, doch für jeden Fehlschuß bekommen sie einen grünen Punkt.

    Ø Nach einem Jagdunfall, bei dem der Kreisjägermeister erschossen wurde, erscheint ein kleiner Hase im Dorfgasthof.
    Fragt der Oder:"Was will denn der Hase hier?"
    Mit hämischem Grinsen geht der Hase zum Ober und sagt: "Ein Jägerschnitzel hätte ich gern!”

    Ø "Wie geht´s denn Ihrem Mann, Frau Kunz?"
    "Gar nicht so gut, er kam von der Bockjagd völlig nüchtern nach Hause. Da hat ihn unser Jagdterrier nicht erkannt und gleich gebissen."

    Ø 2 Jäger kommen an einem Wirtshaus vorbei.

    Ø Hans fällt zum zweiten Mal durch die Jägerprüfung.
    "Das konnte auch gar nicht gut gehen", sagt Hans hinterher, "derselbe Raum, dieselben Prüfer und dieselben Fragen..."

    Ø"Zwei Jäger sind im Wald unterwegs, als einer von ihnen zusammenbricht. Er scheint nicht mehr zu atmen, und seine Augen sind glasig. Der andere Jäger holt schnell sein Handy hervor und wählt den Notruf: 'Mein Freund ist tot', stößt er hervor, 'Was soll ich tun?' Er bekommt den Rat: 'Beruhigen Sie sich. Versichern Sie sich als erstes, dass er wirklich tot ist.' Einen Moment ist es still, dann ertönt ein Schuss. Zurück am Telefon, fragt der Jäger: 'Okay, was jetzt?'

    Ø Ein Jäger besucht einen Jäger
    Über den Kamin hängt ein großes Bärenfell.
    So eins möchte ich auch haben.
    Na dann erleg doch einen Bären.
    Nö die sind doch so schnell und halten nicht still
    Ach wo. Stell Dich einfach vor eine Hölhe und mach Buh, der Bär kommt raus, Du drückst ab und schon hast Du ein Fell.
    Ok.das mache ich.
    2 Wochen später !
    Voll Gips, hinkend und auf Krücken treffen die Jäger sich wieder.
    Und, hat´s geklappt ?
    Nein! Ich habe mich vor die Höhle gestellt, mein Gewehr im Anschlag und ganz laut Buh gerufen.
    Tuuuuuuut, und dann kam der Zug.

    Ø Was ist der Unterschied zwischen einem Jäger und einem Jagdhund? Ein Jagdhund braucht mehr Prüfungen!

    Ø Der Jäger kommt todmüde in das Hotel. Er fällt ins Bett und beginnt unverzüglich grauenvoll zu schnarchen. Die junge Dame im Nebenzimmer bekommt kein Auge in dieser Nacht zu, man hört den Schnarcher durch alle Wände. Verzweifelt klopft die Dame immer wieder gegen die Wand, um den Schläfer irgendwie zu stören und das fürchterliche Schnarchen zu unterbinden. Morgens im Frühstückszimmer treffen sich die Dame und der Jäger. Darauf der Schnarcher: "Gnädige Frau, bitte seien Sie mir nicht böse. Ich habe Ihr Klopfen wohl gehört. Aber ich war den ganzen Tag auf der Jagd. Ich war so müde, so furchtbar müde, dass ich wirklich nicht noch rüberkommen konnte."

    Ø Was ist Grün und hüpft von Ast zu Ast?
    Ein Jäger, der bei einer Revierbesichtigung vorgibt die Waldwege zu schonen!

    Ø"Hier ist der beste Platz für den Bockansitz, und zwar im Ganzen Revier, Walter!"
    "Wie kannst du das so sicher behaupten?"
    "Zehntausend Mücken können sich nicht irren!"

    Ø Zwei Jäger, ein alter und ein junger auf der Hirschjagd - nach stundelangem Warten erscheint ein prächtiger Hirsch auf der Lichtung. Der junge Jäger reißt das Gewehr hoch, aber der alte drückt es ihm wieder nach unten: "Nein, nicht auf den, der ist noch zu jung!"
    Weiterwarten, ein anderer Hirsch kommt - wieder will der junge Jäger anlegen, wieder verhindert der alte den Schuss: "Nein, der ist zu alt!"
    Einige Zeit später kommt ein gar fürchterlich zugerichteter Hirsch aus dem Wald gehumpelt - er hinkt, ist einäugig, ein Ohr fehlt ganz, das andere zerfleddert, löchriges Fell und nur noch ein paar Stummel anstelle des Geweihs.
    Da sagt der Senior-Jäger: "So, jetzt schieß! Auf den schießen wir auch immer..."

    ØEin Jäger trifft im Revier auf ein kleines Mädchen, dass ihm einen Grasbüschel reicht. "Was nur soll ich denn damit? " fragt der Jäger.
    "Die Leute sagen", antwortet die Kleine ganz schüchtern, "dass, wenn der Kreisjägermeister mal ins Gras beißt, alles besser wird."

    Ø "Das ist schön, dass Du jetzt das Jagdhorn blasen lernst. Übst Du viel?"
    "Oh ja, beinahe täglich."
    "Und haben sich schon Erfolge eingestellt?"
    "Doch, doch. Die Nachbargrundstücke werden jetzt zum halben Preis angeboten!"

    Ø Zwei Jäger auf der Jagd. Der eine schießt dem anderen aus Versehen eine Auge aus. Sagt dieser: "Wenn du das nochmal tust, schau ich dich nicht mehr an.

    Ø"Ø Ein Jäger zeigt stolz seine Jagdtrophäen an den Wänden. "Sagen Sie mal, da hängt ja auch der Kopf eines Jägers""Und der lacht ja noch!" entsetzt sich der Besucher.
    "Ja, ja, das ist mein Reviernachbar gewesen, er hat bis zum letzten Moment geglaubt, er wird fotografiert!"

    Ø Nach langem Drängen lässt sich ein Jäger von seiner Frau überreden, sie einmal mit auf die Jagd zu nehmen. Im Wald erklärt er ihr dann, wie sie das Gewehr zu bedienen hat und wie sie sich am besten versteckt. Weiterhin sagt er ihr, das es auf der Jagd sehr wichtig sei, nach dem Schuss sofort zu dem erlegtem Tier hin zu begeben, weil derjenige seine Besitzansprüche darauf erheben kann, der als erster an dem Tier angelangt ist.
    Gesagt, getan.
    Die beiden verkriechen sich jeweils in ihrer Deckung und warten. Nach kurzer Zeit hört der Jäger einen Schuss von seiner Frau. Schnell eilt er hin, um zu sehen, ob sie auch alles richtig macht. Schon aus weiterer Entfernung kann er sehen, wie seine Frau und ein fremder Mann wild diskutierend um einen Kadaver herumstehen.
    Als er näher herankommt, hört er den Mann sagen: "Also gut, es ist IHR HIRSCH, ich sehe es ja ein! Darf ich mir aber wenigstens noch den Sattel abnehmen?"

    Ø Trinken", sagte der alte Oberförster, "tue ich eigentlich nur, wenn ich einen großen Kummer erlebe oder eine besondere Freude. Und dann nehme ich mir natürlich gern einen zur Brust, wenn ich einsam bin. Verständlicherweise trinke ich auch gern Alkohol, wenn Gäste kommen. Aber sonst rühre ich das Zeug nicht an. Es sei denn, ich habe Durst."

    Ø "Weißt Du s schon? Morgen wird der Herr Jägermeister beerdigt, der bei einem Jagdunfall ums Leben kam. Willst Du nicht auch zur Beerdigung kommen? ---
    ---"Nein, ich muss die ganze Woche hart arbeiten. Bei mir kommt eben die Arbeit vor dem Vergnügen."

    Ø Der Herr Pastor ist begeisterter Jäger. Er wird eingeladen, einen Hirsch zu erlegen. Da er aber an diesem Tag ein Hochamt abhalten müsste, entschuldigt er sich wegen angeblicher Erkältung beim Bischof. Und er erlegt seinen Lebenshirsch.
    Der Teufel tritt vor den Herren und beschwert sich: "Wie konntest du das zulassen? Dein Diener hat gelogen und du ermöglichst ihm ein solches Waidmannsheil! Du hättest ihn bestrafen müssen!"
    "Aber das habe ich doch", sagt der Herr, "Er hat seinen Lebenshirsch erlegt und darf es niemandem erzählen!"

    Ø Der Baron schießt auf der Fasanenjagd daneben. Er wendet sich zu seinem Jäger: "Habe ich gefehlt?"
    Sagt der Jäger: "Herr Baron hatten geruht den Fasan zu begnadigen."

    Ø Zwei Nachbarn unterhalten sich. "Warum schickst du denn deinen Sohn auf das Gymnasium?" fragt der eine.
    "Er will doch Jäger werden und da soll er Latein lernen!"

    Ø Der Vater nimmt seinen "Jüngling" zum ersten Mal auf die Jagd. Er sagt ihm, er müsse ganz still sein und kein Wort sagen, denn sonst verscheuche er die Tiere. Der Vater ging nun ins Unterholz. Plötzlich hörte er einen fürchterlichen Schrei. Als er bei seinem Sohn ankam, frage er diesen: "Wieso hast du geschrien?"Der Junge begann: "Also, als der Bär ganz dicht hinter mir war, war ich ganz still. Als mich das Stinktier anpisste, habe ich keinen Mucks von mir gegeben, als mich die Biene gestochen hat, hielt ich die Luft an, damit ich nichts sagen konnte und als der Fuchs den Hasen durch meine Beine gejagt hat, blieb ich stehen wie ein Baum.Aber als die beiden Eichhörnchen mein Bein hochgeklettert sind und sich gefragt haben: "Essen wir die Nüsse hier oder nehmen wir sie mit?", da hab ich einfach die Kontrolle verloren.

    Ø Im Ruderboot auf der Entenjagd. Es ist saukalt und nass, der Herbstwind pfeift über den See. Langsam wird es finster. Da die Stimme einer Waidgesellin aus der Dunkelheit: "Leute, sagt mir bloß noch einmal, wie viel Spaß uns das macht. Ich vergesse es immer wieder."

     

    Jungjaeger.2

    Ø Großwildjäger Meier ist heimgekehrt. Die erste Nacht nach der Trennung wird besonders stürmisch. Da klopft jemand von der Nachbarwohnung gegen die Wand und ruft: "Hat man denn nicht mal am Sonnabend Ruhe?"

    Ø Drei Jäger sitzen im Wirtshaus und prahlen. Der erste: "Ich habe mal ein Wildschwein geschossen, das so schwer war, dass ich es mit einem Traktor wegschaffen musste."
    Da sagt der zweite: "Ich habe einmal einen so großen Hirsch erschossen, dass ich 30 Bäume fällen musste, damit ich den Hirsch nach Hause bringen konnte."
    Da sagt der dritte: "Das ist noch gar nichts! Ich habe mal einen Silberreiher erschossen. Als der herunterfiel, stiegen 120 Leute aus!"

    Ø Der kleine Sohn, nachdem sein Vater ihm einen Nachmittag lang Jagderlebnisse erzählt hatte: "Ja, Papi, und all die anderen Jäger, wozu werden die gebraucht?"

    Ø Auf dem Ansitz: "Alois, hast Du zufällig ein Glas mit?"
    "Nein, ich trinke immer direkt aus der Flasche."

    Ø Am frühen Morgen geht ein Mann auf die Jagd. Im Wald angekommen, beginnt es zu regnen, der Wind nimmt zu. Der Mann beschließt umzukehren. Er kommt nach Hause, zieht sich aus und legt sich wieder zu seiner Frau ins Bett.
    "Wie ist es draußen?" fragt seine Frau gähnend im Halbschlaf.
    "Kalt, es regnet..."
    "... und mein Mann, der Idiot, ist auf die Jagd gegangen."

    Ø "Kaum war das erste Treiben abgeblasen, da lag auch schon ein Hase tot vor meinen Füßen!" erzählt der Jäger am Morgen im Bäckerladen.
    "Ach," fragt der Bäcker interessiert, "an was ist der denn gestorben?"

    Ø Die Spaziergängerin fragt den Förster: "Haben sie meinen Hund gesehen?"
    "So ein kleiner, gelber?"
    "Ja!"
    "Mit weißen Pfoten?"
    "Ja!"
    "Und mit einem Ringelschwänzchen?"
    "Ja, ja!"
    "Hab ich nicht gesehen."

    Ø Richter: "Nun verraten Sie mir bitte, Angeklagter, warum Sie auf Ihren Jagdgenossen geschossen haben!"
    "Ich habe ihn in der Aufregung für ein Reh gehalten."
    "Und wann bemerkten Sie Ihren Irrtum?"
    "Als das Reh zurückgeschossen hat!"

    Ø Herr Doktor, bitte helfen sie mir, jede Nacht träume ich von einem kapitalen Rehbock!
    Ja, träumen sie denn nie von etwas anderem, z.B. von einer Liebelei mit einem hübschen Mädchen?
    Um Gottes Willen, Herr Doktor, damit mir ein anderer den Bock wegschießt!?

    Ø Es gibt Jäger, die halten das, was sie 25 Jahre lang falsch gemacht haben, für Erfahrung.

    Ø Ein Chirurg geht wie jedes Wochenende mit Freunden zur Jagd. Als er spät nach Hause kommt, fragt ihn seine Frau: "Na Sonntagsjäger, wie war's denn dieses Mal? Hattest du Waidmannsheil?"
    "Ich kann mich nicht beschweren", antwortet er, "einen Fasan und drei neue Patienten"

    Ø Die Dame kommt zum Anwalt. "Herr Anwalt, was kostet eine Scheidung?"
    "5000 Euro."
    "Was," sagt die Dame, "so teuer? Für 1000 Euro kann ich ihn schon auf der Treibjagd erschießen lassen!"

    Ø Vor der Jagdhütte wurde gegrillt. Später fährt ein Jäger mit seiner Frau nach Hause. Im Auto: "Himmel, war das heute ein Saufraß. Da hätten wir genauso gut zu Hause essen können!"

    Ø Zwei Jäger auf der Pirsch. "Mein Hund ist ein verdammt kluges Tier."
    "Stimmt. Wenn du anlegst, geht er in Deckung."

    Ø Du, ich habe gestern 14 Enten geschossen!"
    "Wilde?"
    "Nein, wild war nur der Bauer, dem sie gehörten."

    Ø Der Weihnachtsmann ging mal zusammen mit dem Nikolaus, einem jagenden Tierschützer, einem tierfreundlichen Jäger und einem finster drein schauenden Jäger auf die Jagd. Sie wartete sehr lange auf einem Hochsitz, bis ein Wildschwein vorbei kam. Dann fielen urplötzlich viele Schüsse.
    Was meint ihr, wer das Wildschwein traf?

    Nun ist doch ganz einfach. Den Weihnachtsmann gibt es nicht, genauso wenig den Nikolaus, noch einen jagenden Tierschützer oder einen tierfreundlichen Jäger.

    Ø Neulich gab es Streit in einer Familie.
    Vater ganz entsetzt zum Sohn: "Du hast doch diesen Jägersitz umgestürzt!"
    Sohn: "Wie kommst Du denn auf so etwas?"
    Vater: "Weil er nicht ganz zersägt wurde. Das sieht Dir ähnlich, laß Dich bloß nicht erwischen. Wenn raus kommt, dass mein Sohn Jägersitze nur umkippt, nicht aber ganz zerlegt, bin ich bis auf die Knochen blamiert."

    Ø "Herbert, Herbert", klagt die Jägersfrau. "Nun hast du die Rumflasche doch mit auf den Bockansitz genommen. Die sollte doch stehen bleiben, falls jemand krank wird!"
    "Ich war krank", sagte Herbert, "ich wollte dich nur nicht beunruhigen."

    Ø Fährt der Kreisjägermeister am Sonntag durch die Reviere und sieht zwei Jungjäger und den Revierinhaber die anscheinend eine Katze erlegt haben.
    Er raus aus dem Landrover und herrscht die drei an, "So geht es nun nicht"!
    Meint der Erste zerknirscht:
    "Stimmt, ich habe vergessen, dass man am Sonntag
    eigentlich nicht zur Jagd gehen soll."
    Der Zweite:
    " Ich hab noch mehr Schuld, ich hätte die Katze nur schießen dürfen,wenn sie wenigstens 300 Meter vom Haus weg gewesen wäre."
    Sagt der Revierinhaber: "Die größte Schuld habe ich, denn ich habe vergessen, die Katze verschwinden zu lassen!!!!"

    Ø Ein Jäger stürzt von Hochsitz und macht sich wegen der vielen Schmerzen in die Hose.
    Was ist das ?
    Ein Jagdunfall mit Gehirnaustritt!

    Ø In höchster Aufregung schüttelt Meier seine Ehefrau aus dem Schlaf: "Schnell, schnell, die Jagdhütte brennt! Zieh dir etwas über!"
    "Das Jagdkostüm oder das Dirndlkleid?

    Ø "Stell dir vor, berichtet Hans am Stammtisch, meine Frau ist bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen."
    "Himmel noch mal, wie ist das passiert?"
    "Ein Jäger hat ihr in den Finger geschossen, rückt Hans mit der Sprache heraus, und da hat sie so laut und erbärmlich geschrieen, dass ich ihr den Gnadenschuss geben musste."

    Ø Treffen sich zwei Jäger im Wald, sagt der eine zum Anderen: "Gestern habe ich deine Frau getroffen."
    Darauf der andere: "Weidmanns dank!"

     

    Ø Abends sitzen einige versnobte Großwildjäger im Safari-Club beisammen und erzählen sich ihre Erlebnisse des Tages.
    Sagt der Erste " Also ich hatte heute eine super Jagd. Ich habe 2 Elefanten, 5 Zebras und 10 Antilopen geschossen."
    Meint der Zweite: " Das ist ja gar nichts. Ich habe heute 5 Elefanten, 10 Zebras, 15 Antilopen und 1 Nossir geschossen."
    Sagt der Dritte: "Bei mir war's noch besser. Ich habe heute 10 Elefanten, 20 Zebras, 30 Antilopen und 5 Nossirs geschossen."
    Sagt der Vierte: "ICH habe mich jetzt auf Nossir spezialisiert. Und habe heute 120 Nossirs geschossen."
    Sagte der Erste:" Also Ihr müsst mich mal entschuldigen, bitte schön was ist ein Nossir, ich hab noch nie von diesem Tier gehört."
    Daraufhin meinen die anderen: "Das ist kein Problem, das können wir dir schon erklären. Also du gehst so über die Savanne, und dann liegen da diese braunen Tiere im Gras und wenn du dann auf sie anlegst, dann springen sie auf und schreien "No Sir, no Sir, no Sir,…"

    Ø Keine Ente: bei Entenjagd ertrunken
    Für einen französischen Jäger hat die Entenjagd ein tragisches Ende genommen: Auf der Suche nach seiner gerade erschossenen Beute ertrank der 63-Jährige in einem kleinen Tümpel bei Pau im südwestfranzösischen Departement Pyrénées-Atlantiques. Wie Augenzeugen berichteten, zog Gilbert Pascalin seine Kleider aus und stieg ins Wasser, um das tote Tier zu holen. Dabei versank er sofort tief im Schlamm. Erst zwei Stunden später zogen Taucher die Leiche an Land. Die Beute hielt der tote Jäger dabei fest in seiner Hand.

    Ø Seiner Jagdleidenschaft hat der 25jährige Brad Davis verdankt einen äußerst langwierigen Krankenhausaufenthalt zu verdanken. Der junge Mann hatte einen Waschbären auf einen Baum gejagt, damit sein Jagdkamerad ihn aus optimaler Position abschießen konnte. Der Kollege traf auch - das 7 Kilogramm schwere Tier stürzte getroffen zu Boden und traf den Weidmann aus 18 Metern Höhe genau auf den Kopf. Davis brach sich drei Rückenwirbel.

    Ø Aus dem Buch " Die 100 dümmsten Todesarten " :

    Drei Jäger wollten im Michigan See eine offene Stelle ins Eis für die Enten mit Dynamit sprengen, um sie dann bejagen zu können. Als sie hinter einem Steinwall auf die Detonation warteten, brachte der im Apport ausgebildete Weimeraner Jagdhund das Dynamit brav seinem Herrchen zurück.

    Letzte Worte:

    eines Bärenjägers: "Na Kleines, wo ist denn deine Mami?"

    eines Löwenjägers: "Hier war doch eben noch ein Löwe?!"

    eines Großwildjägers: "Scheiße, Munition alle!"

  • Anti-Jagd-Sprüche von und für Jagdgegner

    Anti-Jagdzitate
    http://anti-jagd-zitate.blog.de/2009/11/22/zitate-jagd-a-c-7439141/

    Jagdgegner-Sprüchesammlung, Anti-Jagdsprüche:

    > Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es viel öfter geben.

    > Jägers Waffen, Jägers Geld morden mit in aller Welt.

    > Deutsche Jäger, Gärtner und Floristen?

    > A.H.A.B. (All Hunters are Bastards)

    > Lieber grünen Tee, als grüne Mordgesellen.

    > Ob friedlich oder militant - wichtig ist der Widerstand.

    > Nie- Nie- Nieder mit der Jagd!

    > Kein vergeben, kein vergessen, Jäger haben Namen und Adressen!

    > Für die Freiheit für das Leben, Jäger aus den Wäldern fegen.

    > Keine Amnestie für Jäger

    > Blut, Blut, Blut an euren Händen!

    > No justice, no peace

    > Hände weg, Hände weg von Tieren.

    > Jagen mit so alten Gliedern? Jäger legt die Waffen nieder!

    > Die die Waffen nieder ihr Banausen, sonst wird der Zorn Euch wild umbrausen.

    > Jagd ist Mord---Jagd ist Qual---Doch Jägern ist dies ganz egal!

    > Grüner Hut und weiche Birne, so schmückt sich nur ne Mörderdirne

    > Leeres Hirn und grüne Röcke, schiesst Euch ab ihr feigen Säcke

    > Jäger sind widerliche Mörder- Jäger sind widerliche Mörder.

    > Mit Messer, Knarre, Blei und Schrot schützt Waidmann unsere Tiere tot.

    > Für ein Hobby umgebracht---So etwas gehört abgeschafft.

    > Ihr geisteskranke Mörderbande selbst für die Hölle seid ihr ne Schande

    > Züchten , morden und zerstückeln, tut nur den Jägersmann beglücken.

    > Du bist ne traurige Gestalt, verdorben ganz durch die Gewalt.

    > Schande, Schande, Mörderbande!

    > Hände weg, Hände weg von Tieren. Hände weg

    > Jagd, Krieg, Mord, Terror Gewalt.

    > Waffen nieder und die Natur wird bunter.

    > Hopp, hopp, hopp - Jagd und Jäger stopp!

    > Feuer und Flamme dem Mordmannshobby

    >Friede den Tieren, Krieg den Jägern.

    > Für Friede und Freiheit stehen wir hier, Terror und Gewalt, die wollt nur ihr.

    > Was gibt es zu Lachen - wenn Schüsse krachen?

    > Feuer und Flamme der Jagdindustrie, Friede mit dir - nie, nie, nie.

    > Jäger und ihr Jagdstrategen, wir werden Euch das Handwerk legen.

    > Jäger lasst das morden sein, schmelzt die Gewehre einfach ein.

    > Für Jäger gilt im ganzen Land, es gibt kein sicheres Hinterland.

    > Lasst es krachen lasst es knallen - Jägern in den Rücken fallen!

    > Terroristen, das seid ihr - Rache für jedes ermordete Tier

    > Jäger schnall den Fallschirm an, mach es so wie Möllemann.

    > Ihr habt kein Herz und keinen Verstand, drum lauft Ihr Heut zum Jägerstand.

    > Verschwinden soll die Jägerbrut, die unsere Natur nur morden tut

    > Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei Jägern ist das anders rum.

    > Wir sind die Jägerhorden, wir züchten und wir morden, doch denken tun wir nie, denn das hieß Anarchie.

    > Jäger wir kriegen Euch, wir kriegen Euch alle.I

    > Ihr habt den Tieren den Krieg erklärt - glaubt ja nicht dass sich keiner wehrt!

    > Mit einem Gewehr brutal und dumm, so laufen nur Idioten rum.

    > Jäger morden, der Staat schaut zu, doch wir, wir geben niemals Ruh.

    > Jäger verpisst Euch, keiner vermisst Euch.

    > Ob Ost ob West, nieder mit der Jägerpest.

    > Auch Jagd Vorort. ist Mord

    > Jäger lieben Natur und Tiere wie Vergewaltiger ihre Opfer

    Zu Hochsitzen

    > Jäger, wir wissen, wo Dein Hochsitz steht.

    > Wenn Hochsitze krachen vergeht Euch das Lachen

    > Wo Worte in tauben Ohren verhallen werden Jägersitze fallen.

    > Ob Lust- ob Frust- ob Sonntagsjäger, ihr fürchtet alle Hochsitzsäger.

    > Jäger leiden morgens sehr steht im Wald kein Hochsitz mehr.

    > Der alte Jäger - Als er nicht mehr hoch stand, schlich er sich stets zum Hochstand.


    Zu Jagdunfällen

    > Stirbt ein elend Bambikiller, wird's im Walde deutlich stiller.

    > Jäger, erschießt Euch gegenseitig.

    > Blutige Jagd sie ist sehr schnell over, erschießen sich Jäger im Oktober.

    > Hat jemand je ne bad Remember, wenn Jäger sich killen im November?

    > Jagdgegner trauern wie um Schill, sterben Jäger im April.

    Pro Wildtier

    > Wir sind nicht alle, es fehlen die ermordeten Tiere

    > Was bedeutet Schwarz, Grün oder Rot, für Tiere nichts anderes als Elend und Tod

    > Für die Wildtiere stehen wir hier, wo steht ihr?

    > Ihr werdet's nicht vermuten - Tiere sind die Guten.

    > Könnt ihr die Schreie der Tiere nicht hören, so müssen wir Eure Ruhe stören.

    > Tiere fühlen, Tiere leiden, Tiere fühlen.....

    > Wehrt Euch, greift ein, setzt Euch für die Tiere ein.

    > Wer schießt in Wald und Feld mit weißem Leinen ruhiggestellt?

    > Ihr habt den Tieren den Krieg erklärt, glaubt ja nicht, dass sich keiner wehrt

    Buttonsprüche

    > Alle Tage Jagdsabotage

    > Rechte für Tiere, Endzeit für Jäger!

    > Gib Jägern keine Chance

    > Hau weg den Jägerdreck!

    > Den Tieren das Leben, den Jägern das Schrot

    > Jagd und Jäger ins Museum

    > Jäger hegen nur Abschussgedanken.

    > Jäger sind Mörder

    > A.H.A.B. (All Hunters are Bastards)

    > Triffst Du einen Jäger, triff ihn richtig
    > Hubertusmessen! Tödliche Allianz der Naziprofiteure
    > Jagd ist angewandte Naturzerstörung
    > Keine Schonzeit für Lustmörder
    > Kulturschande Jagd
    > Jagd? Nee, Danke!

    DJV

    Buttons:
    http://stores.ebay.de/ROTER-SHOP/Tierrechte-/_i.html?_fsub=1710246010

  • Zitate zur Jagd: A-C

    Anti-Jagd-Sprüche:
    http://anti-jagd-zitate.blog.de/2009/12/07/anti-jagd-sprueche-jagdgegner-7528595/

    A

    Arnold, K. D
    Jäger, in „Wir Jäger sind auch Naturschützer“

    Ø Das bei sehr vielen Mitmenschen an sich vorhandene Verständnis für die Jagd wird, im Anblick eines auf zerschossenen Hinterläufen rutschenden Hasen eine unvermeidbare Erscheinung bei jeder Gesellschaftsjagd aufs heftigste erschüttert.

    Asimov, Isaac
    Amerikanischer Schriftsteller und Biologe geb1920

    Ø Gewalt ist letzte Zuflucht des Unfähigen

    Apel, Wolfgang
    Präsident des deutschen Tierschutzbundes
    (W. Apel, in „R. O. Molitor, Treibjagd auf Jäger”)

    Ø Ich vermute, dass Lust am Töten aus nichtbefriedigtem Sexual- und Machtstreben... zur Massentötung als makabrem Hobby führt

    Averbeck, Hans-Heinrich
    Celler Kreisjägermeister und Eigenjagdbesitzer aus Hassel in einem Interview mit der Celler Zeiotung 29.11.01 auf die Frage, was für ihn den Reiz der Jagd ausmacht.

    Ø Ich bin Natur und darf und kann in der Natur wirken. Was ich draußen in der freien Natur während der Jagd erlebe, ist für mich Lebensqualität. Der Tod ist mir auch nicht fremd.

    B

    Behnke, Hans
    Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes

    Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild!

    Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel.

    Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen

    Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird!

    Bergmann, Hans-Heiner Prof. Dr.
    DNR-Tagung 1999, "Zukunft des Waidwerks"

    Ø Die Natur kann sich selbst regulieren und besser als wir"

    Bibelriether, Hans Dr. --

    Ø Die Vertreter der Jagdverbände versuchen mit allen Mitteln die Fiktion aufrecht zuhalten, sogar Nationalparks seinen gewöhnliche Jagdreviere

    Bayerischen Landesjagdverband (BJV)
    Quelle:jagd-bayern.de/9b.html

    Ø BJV fordert: Mehr Herz für Tiere (??? :-)) :-((`???)

    Bismarck,Otto Eduard Leopold von
    dt. Reichspräsident

    Ø Es wird nie so viel gelogen wie nach der Jagd und vor den Wahlen

    Bardot Brigitte
    frz. Schauspielerin und Tierschützerin

    Ø Jäger sind Menschen, denen niemand ausreden kann, dass es für einen Rehbock kein grösseres Vergnügen gibt, als von einer Kugel getroffen zu werden.

    Bassano, Bruno
    Nationalpark Gran Paradiso in Italien (Jagdverbot seit 1922)

    Ø Die Jagd dient nur den Jägern. Wenn einer an eine alte oder ursprüngliche Tradition des Menschen als Jäger anknüpfen will - dann ist es klar, dass Elemente ins Spiel gebracht werden, die mit der Ökologie nichts zu tun haben. Das Ziel der Jäger ist, die Zahl ihrer Opfer konstant hoch zu halten. Die Umwelt würde sich selbst optimal erhalten mit einem inneren Regelungsmechanismus, ohne dass der Mensch schießt. Ich sehe für die Jagd wirklich keine andere Funktion, als dass es ein Vergnügen ist."

    Bentham, Jeremias

    Ø Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen.

    Blank, Alfons
    Fischereipräsident von Oberbayern. Artikel aus "Münchner Merkur", Ausgabe Oberbayern vom 4.8.1998

    Ø Der Fischereiverband Oberbayern nimmt den Gänsesäger ins Visier. Präsident Alfons Blank forderte gestern, die Bejagung des fischfressenden Vogels müsse endlich erlaubt werden.

    Briand, Aristide

    Ø Ich habe etwas gegen Pazifisten, die auf die Jagd gehen.

    Bruyère,Jean de La
    Adliger

    Ø JAGD: Eine gelehrte Frau gleicht einer kostbaren Waffe, die zwar kunstvoll ziselierte Arbeit und bewundernswerten Schliff aufweist, aber weder im Kriege noch auf der Jagd zu gebrauchen ist.

    Bode, Wilhelm
    Ökojäger und Verfasser des Buches Jagdwende

    Ø Trotz gegenteiliger Beteuerrungen der Hauptakteure nach 1050, ihrer Verbandsnachfolger und deren devoter Jagdwissenschaftler und Historiker, war das Reichsjagdgesetz ein typisches Nazigesetz. Das Gedankengut der Arthege und Deutschen Waidgerechtigkeit entsprang vollständig der Blut und Bodenideologie mit ihrem Anspruch auf Reinerhaltung der Jagd...

    Ø Es ist erstaunlich, wie auch im Fall Göring deutsche Historikerdie Bedeutung der Jagd als Kanalisation seines Sadismus unterschätzen.

    Bubenik, A. B.
    Jäger in „Fragen der Schalenwildbewirtschaftung in den nördlichen Zonen der zivilisierten Welt

    Ø Es ist meine persönliche Ansicht, daß wir Jäger die Maske des wildliebenden Menschen ablegen sollten

    Bürger, Gottfried August
    (31.12.1747 - 8.6.1794) dt. Dichter
    "Der Bauer: An seinen Durchlauchtigen Tyrannen" (1773)
    1.
    Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu
    Zerrollen mich dein Wagenrad,
    Zerschlagen darf dein Roß ?

    2.
    Wer bist du, Fürst, daß in mein Fleisch
    dein Freund, dein Jagdhund, ungebleut
    Darf Klau und Rachen haun ?

    3.
    Wer bist du, daß durch Saat und Forst
    Das Hurra deiner Jagd mich treibt,
    Entatment wie das Wild ?
    4.
    Die Saat, so deine Jagd zertritt,
    Was Roß und Hund und du verschlingst,
    Das Brot, du Fürst, ist mein.

    5.
    Du Fürst hat nicht bei Egg und Pflug,
    Hast nicht den Erntetag durchschwitzt,
    Mein, mein ist Fleiß und Brot !

    6.
    Ha ! du wärst Obrigkeit von Gott ?
    Gott spendet Segen aus, du raubst !
    Du nicht von Gott, Tyrann !

    Buttonsprüche

    Ø Alle Tage Jagdsabotage

    Ø Rechte für Tiere, Endzeit für Jäger!

    Ø Gib Jägern keine Chance

    Ø Hau weg den Jägerdreck!

    Ø Den Tieren das Leben, den Jägern das Schrot

    Ø Jäger hegen nur Abschussgedanken.

    Ø Jäger sind Mörder

    Ø Triffst Du einen Jäger, triff ihn richtig

    Ø Hubertusmessen! Tödliche Allianz der Naziprofiteure

    Ø Jagd ist angewandte Naturzerstörung

    Ø Keine Schonzeit für Lustmörder

    Ø Jäger lieben Natur und Tiere wie Vergewaltiger ihre Opfer

    Ø Kulturschande Jagd ? Nee, Danke!

    Busch, Wilhelm
    (1832-1908) deutscher Dichter und Zeichner

    Ø Bis auf weiters Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muss sie halt benutzen, Denn jeder denkt "Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht verputzen?" Und jeder schmunzelt, jeder nagt Nach Art der Kannibalen, Bis man dereinst "Pfui Teufel!" sagt Zum Schinken aus Westfalen. Quelle: Wilhelm Busch: "Schein und Sein"

    Ø Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie.

    Ø Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.

    Boltanski, Christian
    Französischer Maler und Künstler

    Ø Es gibt immer eine enge Verbindung zwischen dem Jäger und dem Gejagten, dem Opfer und dem Mörder.

    Burger, Hannes

    Ø Eine Sonderrolle in der Heuchel-Gesellschaft spielen jene Medien, deren höhere Chargen an nahezu allen Politikerprivilegien großzügig teilhaben - von teuren Opern-Freikarten bis zu Testwagen, von halbprivaten Reise-Einladungen bis zu Jagd-Gesellschaften

    C

    Canetti, Elias

    Ø Wann werden alle Tiere schießen lernen? Wann wird es für jeden Jäger gefährlich zu schießen? Wann werden Tiere wie Rebellen Gewehre stehlen, beiseite schaffen und sich im Schießen üben? Horntiere hätten es besonders gut,, aber auch mit Zehen und Zähnen ließe sich auf Jäger schießen. Und wenn unschuldige Menschen dabei zu Schaden kämen? Aber wie viel unschuldige Tiere...!

    Christiansen, Walter
    AJ-Buchautor

    Ø Tiere erfahren Schmerz und Leid, wenn sie vielleicht von nur ein paar
    Schrotkugeln nicht tödlich, aber doch schmerzhaft getroffen worden sind. Sie begreifen wohl, daß auf unerklärliche Weise Rudelgenossen immer denn aus ihrer Mitte verschwinden, wenn die oft so arglos erscheinenden Menschen plötzlich und unerwartet mit ------- 11.02. - Jagdtag, 56 Wasservögelbeobachtungen. 13.02. - jagdfrei, 3300 Wasservögelbeobachtun die unverständlichen Aktivitäten beginnen

    Consiglio, Carlo Prof. Dr. Dr.
    AJ-Buchautor, Präsident der EFAH und Ordinarius der Uni Rom
    zitiert in “H. Hagen, Wie edel ist das Waidwerk?”

    Ø Die Jagd ist die Schule der Gewalt, durch welche Gefühle des Mitleids unterdrückt werden, die normalerweise der Anblick eines getöteten oder verletzten Tieres hervorruft,.

  • Zitate zur Jagd: D-E

    D

    Darwin, Charles
    (1809-1882) Brit. Naturforscher

    Ø Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

    Deadllook
    Vegan Straight Edge Band auf die Frage, was sie hassen.

    Ø Also was auf jeden Fall jeder von uns haßt ist defintiv Faschismus und Rassismus - leider ja immer noch eines der am weitverbreitesten Übel unserer Zeit. Ansonsten sicher Tierquälerei und natürlich auch Jagd - Spass am Morden. (Quelle: http://www.stagedive.net/interview/?idnr=91)

    Deschner, Karl-Heinz
    Schriftsteller, Dr.phil., dt. Historiker und Kirchenkritiker

    Ø Tierfreunde: erst Lämmchen streicheln, dann Lammbraten; erst den Angler anpöbeln, dann Forelle blau. Jäger mögen sie nicht: - Wildbret!

    Ø Gegenüber dem Tier ist der Mensch Gewohnheitsverbrecher.

    Ø Wo immer der Mensch sich das Recht nimmt, ein Tier einem Zweck zu opfern, begeht er nicht nur Unrecht, sondern ein Verbrechen«

    Ø Verdient eine Menschheit, die Triarden Tiere tötet, nicht eben das, was sie dem Tier antut?

    Ø Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.

    Deutscher Tierschutzbund

    Ø Die Gesetze der Waidgerechtigkeit sind die einer sportlichen Disziplin, die außer Acht lässt, dass es nicht um Tontauben, sondern um leidensfähige Lebewesen geht.

    Diderot, Denis (1713-1784)
    franz. Enzyklopädist

    Ø Gibt es nicht Nahrungsmittel, ohne das man Blut gebraucht? Heisst es nicht die Menschen zur Grausamkeit ermutigen, wenn man ihnen gestattet, den Tieren das Messer in das Herz zu stossen?

    Dietler, Wilhelm
    dt. Philosophieprofessor, Autor aus dem 19. Jh.

    Ø Es gibt nämlich viele Jagdliebhaber, die wirklich zum Morden und Bösen abgehärtet sind - abscheuliche Ungeheuer, lechzend nach Blut, gewohnt an Jammergewinsel, denen es nie gefällt, als unter lärmenden, berauschenden Lustbarkeiten. Andere haben durch das Rohe ihrer Erziehung und Lebensart Geschmack an der Jagd bekommen, und zwar nicht nur Jäger von Profession, sondern manche Landjunker und andere dergleichen, welche - ohne eine vernünftige, menschliche Beschäftigung gelernt zu haben, ohne Nachdenken - ihre Zeit nicht anders zu töten wissen, als durch Jagd

    Diewald, Claudia
    Jägerin, die eine Jagdhotline betreibt auf die Frage, was sie von Forum Natur halte.

    Ø Viel Wind und nichts dahinter ! Die deutsche 'Country-Side' wird es leider nicht geben. Es glaubt doch wohl niemand, dass ein Golfer und ein Jäger gemeinsame Streiter werden, nur weil es jetzt ein Forum-Natur gibt. Ein großer Medienauftritt alleine reicht eben nicht aus. Mittlerweile werden innerhalb dieser wunderbaren Allianz aus allen Naturnutzern die Jäger in's Abseits gedrängt. Im Diskussionsforum schlugen sich bis vor Kurzem Jäger und Veganer die Köpfe ein, was zu der einzig sichtbaren Aktion führte: Zutritt nur noch per Registrierung. Seitdem posten dort ein paar einsame Mitglieder, die zudem auch noch einen ziemlich ratlosen Eindruck machen

    Ø . .... ... und dann drück ich ganz zärtlich ab. (Claudia Diewald in einer Diskussion mit einem Kritiker)

    Ø Wo liegt denn der Unterschied ob eine Frau oder ein Mann den Abzug betätigt ? Es erlischt ein Lebenslicht, das weder mit Geld noch mit guten Worten wieder lebendig gemacht werden kann. Darüber muss sich jeder Jäger im Klaren sein. In der Praxis unterscheidet nichts den Jäger von der Jägerin.

    DJV Deutscher Jagdschutzverband
    Aus einem Faltblatt: Wild, Jagd und Jäger in der BRD

    Ø Jagdausübung und Tierschutz sind keine Gegensätze. Die Ansprüche des Tierschutzes sind bereits in den allgemeinen Grundsätzen deutscher Waidgerechtigkeit enthalten.

    Deutscher Naturschutzring (DNR)

    Dröscher, Virus B.

    Ø Ohne die rigorose Bejagung hätte sich das Tollwutproblem vermutlich
    inzwischen von selber erledigt: Die gegen diese Krankheit anfälligen Tiere hätten sich selbst ausgerottet, und die widerstandsfähigen hätten ihren Platz eingenommen

    Ø Als ob sich Jäger in den letzten dreißig Jahren radikaler, barbarischer Fuchsbekämpfung nicht schon lächerlich genug gemacht hätte.

    E

    Emmert, Elisabeth
    Jägerin vom Ökologischen Jagdverband in einem Interview vom DJZ (Deutsche Jagdzeitung) mit Tobias Paulsen

    Ø ...Außerdem sind die Fälle, in denen Hunde wirklich Rehe reißen, ganz, ganz selten.

    Ø Es soll künftig so sein, daß dies (der Abschuss von Haustieren durch Jäger) nicht mehr pauschal erlaubt ist. Wenn es wirklich Probleme mit Hunden gibt, ist es in der Regel möglich, herauszufinden, wem diese Hunde gehören und auf den Besitzer einzuwirken. Nur als allerletztes Mittel soll der Abschuß möglich sein.

    Ø Grundsätzlich ist es so, daß wir die Impfungen zumindest stark in Frage stellen, wie dies übrigens jetzt auch die traditonellen Jäger machen. Wir wollen, daß man so wenig wie möglich in den Naturhaushalt eingreift. Wir können nicht über die Medikamentierung von Wildtieren Probleme lösen.,

    Eppstein, Ariane
    Biologin und Fachredakteurin.

    Ø Verfehmt, verfolgt und ausgerottet: Obwohl die kleine Jägerin hauptsächlich unter den Mäusen Beute macht und alles, was größer als ein Kaninchen ist, nicht auf ihrem Speisezettel steht, wurde sie lange erbarmungslos verfolgt und nahezu ausgerottet. Nur in gut versteckten und für Menschen uninteressanten Gebieten, wie in den Hochlagen von Mittelgebirgen und in engen, steilen Tälern, konnte sie überdauern.

    Ø Lange Zeit herrschte ein mehr oder minder friedliches Nebeneinander von Mensch und Wildkatze. Im frühen Mittelalter begannen dann die gro§en Waldrodungen für Ackerbau und Siedlungen. Die Wildkatze wich den Menschen aus und zog sich immer weiter in unzugängliche Waldgebiete zurück. Zu dieser Zeit genossen Berufsjäger, die das Vieh von Bauern und Hirten vor Bär, Wolf und Luchs beschützten, hohes Ansehen. Eines Tages hatten die Jäger diese großen Beutegreifer ausgerottet und damit die Grundlage ihres Berufes verloren. Nun nahmen sie die kleinen Raubsäuger aufs Korn. Abschussprämien für Dachs, Marder, Fuchs und Wildkatze sowie wilde, übertriebene Geschichten davon, wie gefährlich diese Tiere seien, schürten die Verfolgungen und dienten als Rechtfertigung für die gnadenlose Jagd. So sollten Wildkatzen, die nicht viel größer werden als unsere Hauskatzen, Rehe und Hirschkälber erlegt und auch Menschen angegriffen haben. Keines dieser Gruselmärchen konnte jemals tatsächlich beobachtet werden. Der entstandene enorme Jagddruck drängte die Wildkatze jedoch an den Rand ihrer Ausrottung.

    http://www.bund-naturschutz.de/archiv/nuu_014/nuu_014_inhaltsseiten

    Erasmus v. Rotterdam
    niederl. Humanist, Schriftsteller (1465-1536)

    Ø Zu den Verrückten dieser Welt zählte Erasmus von Rotterdam »die Jagdwütigen, denen nichts über die Tierhetze geht und die ein unglaubliches Vergnügen zu empfinden meinen, sooft sie den widerwärtigen Schall der Jagdhörner und das Gebell der Meute hören. Fast möchte ich annehmen, dass sie den Hundekot wie Zimtgeruch empfinden! ... Wenn sie dann ein Stückchen von dem Fleisch des Wildes kosten, kommen sie sich vollends fast geadelt vor. Während diese Menschen bei ständiger Jagd und Fresserei im Grunde nur ihre eigene Entartung erreichen, meinen sie doch ein königliches Leben zu führen.

    Erz, Wolfgang Prof. Dr.

    Ø Der Zweck der Hege ist die Förderung von Säuge- und Vogelarten, um sie aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen zu erlegen. Außerdem die Reduzierung von Tierarten, die entweder mit den geförderten Arten oder wirtschaftlichen Zielen in Konkurrenz treten.“ ( „Sieht, erlebt und erfährt der normale Jäger nicht Natur in einer
    reduzierten und simplifizierten Weise? Die Tierwelt unter dem Gesichtspunkt der potenziellen und aktuellen Beute oder der Konkurrenz für seine Beute?
    Die Natur als Revier für Beute und Beutefeind, als Eigentum, das er mit keinem zu teilen braucht? Oft ist solche Erfahrung von Tierwelt wohl auch nur auf die Trophäe und die Natur als Erzeugungsort von Trophäen reduziert. Die Jägersprache bietet mehrere Beispiele für diese reduzierte und simplifizierte Naturbetrachtung

    Ø Die Hege zielt auf die Ausprägung bestimmter Körpermerkmale ab und natürlich auch auf ein vom Jäger gewünschtest Zahlenverhältnis einzelner Tierarten untereinander, auf die künstliche Ordnung von Konkurrenten, Beutegreifern und Beutetieren.

  • Zitate zur Jagd : F-G

    F

    Fallenjagd 2000
    aus einem Buch der deutschen Berufsjäger (Katzen grillen für den Luderplatz)

    Ø Neben der Verwertung als Felllieferant dient uns die Katze noch als Lockmittel für den Fuchs. Man kann sich die Mühe machen, die Katze nach dem Abstreifen über einem offenen Feuer zu braten. Das erhöht die Anziehungskraft auf einen Fuchs erheblich. Aber auch im rohen Zustand eignet sie sich am Luderplatz.

    Ø Das Fell der Katzen wird erst Anfang Dezember gut, hält seine Qualität aber bis Anfang April.

    Ø ... noch anzumerken, daß die Tötung wildernder Hunde und Katzen - auch wenn das Tötungsrecht gegeben ist - keinesfalls im eisein unbeteiligter Zuschauer geschehen sollte! Der Nichtjäger verfügt nur selten über die in diesem Zusammenhang nötigen Hintergrundinformationen und kann daher die Gründe dieses Tuns nicht erkennen. Dem Ansehen des Jägers vor Ort und der Jäger im Allgemeinen kann dadurch großer Schaden zugefügt werden.

    Fischer, C

    Ø Der Naturschutz geht über die Jäger hinaus und kann in ihrem
    Anschauungskreis nicht wurzeln... Der Naturschutz, wenn er irgend
    erfolgreich sein will, darf keine Interessen der Jäger anerkennen

    Französisches Sprichwort

    Ø Bei Habichten, Jagdhunden, Waffen und Liebe kommen tausend Schmerzen auf ein Vergnügen.

    Frederick
    König von Dänemark:

    Ø Staatsjagden: organisierter Massenmord an Tieren zur höheren Ehre des Protokolls.

    Freud, Sigmund
    Psychoanalytiker

    Ø Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.

    Ø Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen.

    Freund, Werner
    Interview mit Werner Freund (Dominik Käuferle und Christine Ruppen für Wolf-forum am 16.5.99 in Merzig)

    Ø Um Wölfe zu verstehen, muss man zum Wolf werden, das bin ich heute zu 75%

    Ø Der Wolf hat bei den Menschen schon immer unterschiedliche Emotionen geweckt, auch positive. In der Mythologie einiger Indianervölker Nordamerikas, die von der Jagd lebten, war der Wolf wichtig und keinesfalls negativ. Er wurde wegen seinem Jagdgeschick verehrt. Wo die Menschen hingegen von der Viehzucht lebten, wie in Mitteleuropa, ist der Wolf seit Jahrhunderten ein Symbol für das Böse und Gierige. Für Kleinbauern konnte der Wolf damals wirklich eine Existenzbedrohung darstellen. Heute tragen Menschen, die auf dem Land aufgewachsen sind, oft den Hass auf den Wolf von mehreren Generationen in sich. Werden heute Schafe gerissen, sprudelt der ganze Hass hervor.

    Ø Ferner gibt es zahlreiche Parallelen zwischen der menschlichen und der wölfischen Gesellschaft. Z.B. beobachte ich in meiner menschlichen Umgebung immer wieder wölfisches Hierarchieverhalten - in der Gemeinde, in Fussballvereinen oder in der Politik. Vielleicht sind es auch diese Ähnlichkeiten, die unsere Emotionen wecken. Eine weitere Frage ist, ob der Wolf in Mitteleuropa wieder leben kann? Dazu hat der Mensch in den letzten 50 Jahren wohl zuviel verändert und es gibt zuviele Leute, die dem Wolf nachstellen. Im Bayrischen Wald und der Lüneburger Heide gibt es noch gute, natürliche Gebiete für den Wolf. Die Italiener sollten wir uns als Vorbild nehmen, denn sie betrachten den Wolf gelassener.


    Frevert, Walter

    Forstbeamter und der Jägerknigge, begann im 3.Reich Bücher über das Jagdbrauchtum zu schreiben, die auch heute noch für Jäger richtungsweisend sind. Werk: „Rominten“ Er leitete auch die „Kampfgruppe Herrmann Göring“ , die sich an Kriegsverbrechen im 3. Reich schuldig machte.

    Ø Frevert am 27. März 1942, der mit Scherping in Polen 7700 Weissrussen, Polen und Juden deportierte : „Leider sind aber immer noch Partisanen und sonstige Banditen in großer Zahl hier, und die Strecke an diesen ist ganz erheblich größer, als an allem Wild.“ ( Diese „Banditen“, die polnische Bevölkerung, wurde auch im 3. Reich mit Jagdwaffen von Jägern gejagd. )

    Friedrich der Große
    König:

    Ø Der Jäger steht noch unter dem Metzger

    Frobel Kai Dr.
    BN-Artenschutzreferent in Natur + Umwelt 4-2001

    Ø Die Wildkatze war bis vor etwa 250 Jahren noch in Deutschland verbreitet, auch in allen größeren bayerischen Wäldern. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts sichtete man nur noch einzelne durchwandernde Exemplare. 1916 wurde die letzte bayerische Wildkatze erlegt. Heute kommt die Art auf kaum fünf Prozent des Bundesgebiets in wenigen, weit voneinander entfernten Waldgebieten vor, etwa in Harz, Taunus, Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und in nordthüringischen Wäldern wie dem Nationalpark Hainich.
    Damit die Wildkatze wieder in Bayerns Wäldern leben kann, appelliert der Bund Naturschutz an alle, in deren Hand das Schicksal des scheuen Jägers liegt:

    Frommhold, Dag
    Jagdgegner und AJ-Buchautor ( Das Anti-Jagdbuch, Jägerlatein)
    Ø Seit Jahren will die Jägerschaft die Öffentlichkeit glauben machen, , Jagd sei „bewaffneter Naturschutz“ .und als solcher unverzichtbar. Doch die Realität sieht anders aus.: Jagd zerstört Tiergemeinschaften, verursacht Leid, destabilisiert das natürliche Gleichgewicht.
    Ø Zum Thema Tollwut lässt sich jedoch sagen, dass Jagd die Tollwutausbreitung erwiesener Maßen sogar fördert. Unter hohen Jagddruck bekommen Füchse bedeutend mehr Nachwuchs als in Jagdfreien Gebieten. ....Da gerade die Jungfüchse im Herbst jedoch auf Wanderschaft gehen um sich ein eigenes Revier zu suchen, sind sie es, die die Tollwut oftmals erst in neue Gebiete einschleppen.
    Ø Jägerei ist ein gravierender Eingriff in die Natur und das Leben verfolgter Tiere. So ist es auch wenig verwunderlich, , dass Jagd das Verhalten von Wildtieren stark negativ beeinflußt, sie übergebühr menschenscheu macht und ihnen wichtige Aspekte ihres sozialen Zusammenlebens raubt.
    Ø Es ist wahrlich entlarvend, mit welchen Hass sich Jäger gegen jede Form vierbeiniger oder geflügelter „Mitjäger“ wenden. --- nicht nur gegen Füchse, Marder und Habichte, sondern ebenso gegen Hunde und Katzen. Der Grund hierfür dürfte nicht nur der Wunsch nach höheren Abschusszahlen, sondern auch dir jagdliche Freude beim Abschuss von Haustieren sein.
    Ø Ich verstehe unter Tierrechten grundsätzlich ein den Tieren wirklich zustehendes Recht auf Leben. Es geht nicht darum, Tieren möglicherweise einen etwas schöneren Tod zu bereiten, sondern sie grundsätzlich vor Schmerz und Tod durch Menschenhand zu bewahren.
    Ø Der Mangel an Ethik - bei Jägern ist erschreckend: Mit dem entsprechenden Nervenkitzel werden erst die Kitze erschossen - und wenn dann die Ricke, ihrem Muttertrieb folgend, zurückkehrt, wird auch sie genüsslich abgeknallt. Diese so genannten Jagdgeschichten wirken oft noch viel brutaler als die reinen Zahlen: Fünf Millionen Tiere pro Jahr - sind wir nicht viel zu sehr an große Zahlen gewöhnt?
    Ø In Bezug auf die Statistik lässt sich sagen: Ein einzelner Tod ist eine Tragödie, Millionen von Toten sind eine Statistik. Die Motivation, die hinter der Jagd steckt, diese Niedertracht, mit der die Jäger das Töten wildlebender Tiere betreiben - gerade auch im Bezug darauf, was sie beim Töten empfinden - ist auf der einen Seite eine extrem üble Sache, andererseits ist sie natürlich aus psychologischer Sicht sehr interessant.
    Ø Aber anstatt tatsächlich ein ökologisches Gleichgewicht sich entwickeln, sich einpendeln zu lassen, schießen sich die Jäger ihr künstliches Gleichgewicht selbst zurecht und manipulieren die Zustände, die in der Natur herrschen, in so gravierendem Ausmaß, dass jede natürliche Regulation von vorneherein unmöglich wird.
    G

    Gandhi, Mahatma
    indischer Politiker (1869 - 1948)

    Ø Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.

    Ø Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

    Genscher Hans-Dietrich
    Ex dt. Außenminister:

    Ø TIERE: Auf Tiere könnte ich nie schießen, die müssten schon Selbstmord machen.

    Gerhart, Friedl,
    Mitglied des Landesausschuss des bayrischen Jagdverbandes)

    Ø Wir Jäger brauchen das Wild zum Jagen!

    Grabspruch
    Aus >Gar kurz ist´s bis zur Ewigkeit<

    Ø Hier liegt der Förster Rupert Huß,
    Er starb an einem Büchsenschuß,
    Der auf der Jagd von ohngefähr
    Ihn hat getroffen folgenschwer.
    Zum Glück konnt man ihn noch verstehn:
    Gott laß ihn fröhlich auferstehn.
    Ich nannt' ihn oben Rupert Huß,
    Um hinzuweisen auf den Schuß;
    Doch hieß er in der That Fritz Leim,
    Das paßte aber nicht zum Reim.
    Was hätt' ich's mit dem Leim gemacht?
    Wie hätt' den Schuß ich angebracht?
    An dem er doch verschieden ist.
    Als Jägersmann und guter Christ.

    Graff, Sigmund

    Ø Kriege in fernen Ländern und gegen kaum bekannte Völker werden milder beurteilt als andere: man macht dabei einen ähnlichen Unterschied wie zwischen der Jagd auf Sperlinge und der auf Singvögel.

    Grzimek, Bernhard Prof. Dr.
    Tierfilmemacher:

    Ø Es hat mir nie eingeleuchtet, was manche Leute für Freude daran haben , Tiere totzuschießen.

    Ø Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.

    Göring, Herrman
    Reichsjägermeister im 3.Reich

    Ø Anfang und Ende der Urkunde mit der Reichsjägermeister Hermann Göring das Institut für Wildbiologie und Jagdkunde der Universität Göttingen gründete, in der auch die Aufgabenstellung des Institutes beschrieben wurde: "Um das deutsche Wild aufzuarten ....um den triebhaften Neigungen des wehrhaften deutschen Mannes Folge zu leisten.

    Goethe, Johann Wolfgang
    deutscher Dichter:

    Ø Jagd ist doch immer eine Form von Krieg!

    Ø Die Katze, die der Jäger schoß,/ Macht nie der Koch zum Hasen.

    Ø Sie wissen das Gründen und Aufbauen ist mehr meine Sache, als das Zerstören. Wenn im dämmrigen Morgengrauen so ein so ein prächtiger, großer Vogel seine Liebestöne ausstieße, das ganze Geschöpf eitel Lust und Freudigkeit, würde ich meine Büchse heruntertun und sagen: lebe und genieße, so unwaidmännisch das auch wäre. Zitat zu einer Auerhahnjagdeinladung des Herzogs Karl August

    Gorki, Maxim (1868-1936)
    russischer Schriftsteller.

    Ø Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

  • Zitate zur Jagd: H-J

    H

    Hartl, L.
    Jäger, in der Zeitschrift Jäger „Eine lange Hatz“

    Ø Der Kiefer der ‚armen Sau’ war zersplittert, der Lecker gespalten. Die Verletzung vom 25.02. Zwei Tage danach Gott sei Dank die Erlösung


    Hagen, Horst Dr.

    Jagdkritiker

    Ø Sie müssen wissen, dass die Bewahrung der Allgemeinheit vor der Tollwut nur
    ein Feigenblatt ist, hinter dem ganz andere Motivationen verborgen sind.
    Immerhin ist doch der Fuchs das letzte große Raubtier in Deutschland und in
    weiten Teilen Europas. Damit ist er der stärkste Konkurrent für den Jäger.
    Jeder noch so an den Haaren herbeigezogene Versuch einer Rechtfertigung zum
    Umgang mit Gift, Pulver, Blei und Blut wird gemacht

    Hannemann, Sabine
    Jägerin in einem WuH-Interview 13/1999

    Ø Mir wurde erzählt, dass Jäger bei Anwesenheit von jagenden Frauen die Jagd verlassen haben. Aussprüche gab es wie „Frauen bringen Unglück“ oder „An der Jagd können gerne Jägerinnen teilnehmen, aber nicht am Schüsseltreiben.“

    Ø In den Köpfen mancher Jäger spukt immer noch das traditionelle Frauenbild des 19. Jahrhunderts mit geschlechtspezifischer Rollenzuteilung herum. Vorurteile wie Nagellack und Stöckelschuhe werden als Synonym für mangelnde jagdliche Einsatzfähigkeit gebraucht und die Jägerin auf schmückendes Beiwerk reduziert. Ich glaube aber auch, dass Berührungsängste vorliegen können. Die für manchen Jäger ungewohnte Anwesenheit von Jägerinnen erfordert Umdenken. Plötzlich hat man das Gefühl, nicht mehr unter sich zu sein.


    Willi Haller

    im „Pfaffenhofer Kurier

    Ø Man stelle sich vor, da umzingeln ein paar Dutzend Jäger und Treiber eine Schar friedlich am Waldrand herumlaufender Fasane. Sie fliegen nicht weg, weil sie vor kurzem noch in einem Gehege eingesperrt waren und an Menschen gewöhnt sind. Vielleicht glauben die Vögel sogar, dass sie gefüttert werden. Aber statt einer Hand voller Maiskörner verpassen ihnen die Jäger eine Ladung Schrot

    Heeremann, Konstantin Freiherr
    ehem. Präsident des dt. Jagdschutzverbandes

    Ø Die Jägerschaft steht zum Töten (zum Auftakt des Bundesjägertages in Fulda.) (WAZ, 25.10.99)

    Ø Wir müssen uns zue Wehr setzen in einer Gesellschaft, in der Naturschutz zur Ersatzreligion zu werden scheint. Deshalb ist es die Aufgabe der Jäger, dies verzerrte Bild in die richtigen Bahnen zu leiten.

    Ø Am 30.10.1998 und 14.11.1998 fand jeweils in einem Gehege im Jagdrevier Wenzelhausen bei Niersbach/RP eine "Gesellschaftsjagd" statt, an der auch Baron von Heeremann teilnahm. Die Waidmänner erschossen dabei etwa 120 zum Teil handzahme Wildschweine, die zu diesem Zweck gezüchtet worden waren. Der DJV-Präsident "erlegte" mindestens sieben der Tiere. Heeremanns Kommentar dazu: "Ich freue mich über jeden Gatterbezirk, wenn er groß genug ist."

    Heinemann, Gustav
    Altbundespräsident

    Ø JAGD: Ich finde es richtig, dass man vor Beginn einer Jagd die Hasen und Fasane durch Hornsignale warnt.

    Hespeler, Bruno
    Jäger

    Ø Nein, wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen.

    Heuss, Theodor
    Ehemaliger 1 dt. Bundespräsident:

    Ø Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit!

    Ø Je früher unsere Jugend von sich aus jede Roheit gegen Tiere als verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, dass aus Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Grossen Recht und Unrecht ist.

    Hinduismus
    Ø Lebewesen persönlich töten, sie durch andere töten lassen und zum Töten ermutigen, sind die drei Hauptformen gewalttätigen Tötens.

    Horaz
    (-65--8) Quin. Horatius, klassischer Dichter Roms

    Ø Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, dass der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert.

    Hugo, Victor

    Ø Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

    Hundertwasser, Friedrich
    Künstler

    Ø Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.

    Honecker, Erich
    Ehemaliger DDR Staatschef

    Ø Nach meiner Erfahrung hat der bekannte Satz viel für sich, dass Arbeit jung erhält. Wenn ich Zeit finde, gehe ich gern auf die Jagd.

    Hofer, Doris Dr.
    Wildbiologische Gesellschaft München

    Ø Die Subkultur der deutschen Jäger ist einfach konventionell und scheut Veränderungen. Die wollen alleine im Revier rumpirschen und schießen, was und wie sie wollen.

    Hope, J. E.
    zitiert in “H. Hagen, Wie edel ist das Waidwerk?”

    Ø Der Zweck des Jagens ist, etwas zu töten


    Humbold, Alexander von

    (1769-1859) Gelehrter:

    Ø Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner.

    Ø Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?

    Ø Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.

    Humme,
    Journalist und Jäger zitiert in „P. P. Gymm, „Der Mensch kennt keine Gnade

    Ø Wir sprechen feige von selektiver Jagd, von notwendigen Abschüssen kranker Stücke usw. Von Freuden, Waidmannslust, die ein Nichtjäger eben nicht nachempfinden kann, ist da nirgends die Rede

    Hutter, Karin
    Buchautorin

    Ø Die arteigenen Mechanismen zur Dichteregulierung dürften im Zusammenwirken
    mit dem winterlichen Nahrungsengpaß fast überall ausreichend, nicht mehr
    künstlich gefütterte Rehbestände in ihren ökologischen und
    zivilisationsbedingten Granzen zu halten

    I

    Initiative Jagdgefährdeter Haustiere e.V.

  • Zitate zur Jagd : J-L

    J

    Jäger im TV, WDR
    Von der Jagd und dem Jäger: http://rettediewelt.de/Jagd.htm

    Ø Auf die Frage, ob die Beizjagd auf Moorhühner zeitgemäß wäre, ein Jäger: "nun, nein, sie müßte nicht sein. Aber es ist schön zu spüren wie die drei Elemente Hund, Greifvogel und Mensch zusammenarbeiten. Es hieß, das Blockflötespiel muß nicht sein. Nein, aber es ist schön.

    Ø Jäger töten Tiere mit heißen und kalten Waffen, so, wie sie selbst getötet werden wollen. Heiße Waffen sind Schußwaffen. Kalte Waffen sind Klingen, wie Hirschfänger, Nicker oder Spieße, wie Saufeder oder Ger." weiter im Interview: Wer will selbst getötet werden? "Niemand will getötet werden. Wenn es denn sein muß, töte andere nur so, wie du selbst getötet werden möchtest, nämlich schnell und gründlich - ohne lang zu leiden.

    Ø Den Marderhund müssen wir hier jagen, er bedroht unser Niederwild, wie Hase, Wildkaninchen und Fasan. Später im Interview: "Feldhase, Kaninchen und Fasan jagen wir...???

    Jägersprüche und „Weisheiten“
    Ein Konto für geistig notleidende Jäger haben wir allerdings nicht

    Ø Dem Hochwild gehört die Kugel

    Ø Des Waidmanns Ursprung liegt entfernt – dem Paradiese nah, da war kein Kaufmann, kein Soldat, kein Arzt, kein Pfaff, kein Advokat, doch Jäger waren da!

    Ø Nicht das, was einer niederlegt,
    nur was dabei sein Herz bewegt,
    nur was er fühlt bei jedem Stück,
    das ist das wahre Jägerglück.

    Ø Der Jäger kennt den Atem der Natur

    Ø Das ist des Jägers Ehrenschild,
    das er hegt und schützt sein Wild,
    Waidmännisch jagt wie sich's gehört,
    den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.
    Otto v. Riesenthal,

    Ø Es wurden schon mehr Reviere leer gepirscht als leer geschossen.

    Ø Es gibt Jäger, die das, was sie 30 Jahre lang falsch gemacht haben, für Erfahrung halten

    Ø Alte Böcke , Alte Bäume,
    Gute Jagd und junge Träume,
    Mädchen schlank
    Mit runder Brust, Junge Frau
    Alles Edle Waidmannslust

    Ø Ein Jäger, der nicht raucht und trinkt,
    Nicht spielt und frohe Lieder singt,
    Und niemals spricht ein Wort Latein,
    Das kann kein echter Jäger sein

    Ø Der Jäger, der nicht säuft,
    Der Hund der nicht läuft,
    Und das Mädchen, das nicht stille hält -
    Das sind die drei größten Wunder der Welt!

    Ø Wer nicht liebt Wein, Gesang und fremde Weiber, wird niemals Jäger, bleibt immer Treiber

    Ø Steile Hänge,, grobe Sauen, Nachtansitz und schöne Frauen sind des Jägers früher Tod.

    Ø Wer die Jagd liebt, den liebt die Jagd

    Ø Dem Jäger jede Pirsch behagt, sei´s auf den Hirsch, sei´s auf die Magd.
    Jungle World
    Kollektivpsychosen II Gewalt im WaldNr. 38/2002 - 11. September 2002

    Ø Sie sind Angehörige eines reaktionären Trachtenvereins. Ihre Freizeit verbringen sie bevorzugt mit einem recht unappetitlichen Gebaren, das sie »Brauchtumspflege« nennen, und der gelegentlichen Veranstaltung von Massakern. Sie tragen nicht selten Rauschebärte. Und auch sonst, so scheint es einem, sind sie verstandesmäßig nicht so ganz auf der Höhe. Nicht aber von fundamentalistischen Gotteskriegern (al-Qaida) ist hier die Rede, sondern von ganz anderen Terroristen: den deutschen Jägern (Hal-al-i).

    K

    Kafka, Franz

    Schriftsteller:

    Ø Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. (Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium)

    Kalmar, J. M.

    in „Les Taste-mort des Chasseurs“

    Ø Das Recht Tiere töten zu dürfen ist, ... eine Einladung für gewisse Menschen, unter allen möglichen Umständen auch Menschen zu töten

    Kant, Emmanuel

    deutscher Philosoph:

    Ø Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.

    Ø Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.

    Kets de Vries, Manfred

    Niederl. Manager

    Ø Seine Freizeit verbringt der Feingeist gern in seinem Haus in Grasse. In der sanften Ruhe der Provence pflückt er Pfirsiche und Feigen von den Bäumen seines großen Gartens. Als Kontrastprogramm frönt er der leidenschaftlichen Jagd auf wilde Tiere in den entlegensten Ecken dieser Welt - in der afrikanischen Steppe, im Pamir oder am Polarkreis. manager-magazin.de

    König

    Wiener Verhaltensforscher:

    Ø In Jägerkreise schieben sich Bevölkerungsschichten hinein, die es ja immer gibt, nämlich die militante Schicht, die Freude am Töten hat, die also im Krieg nicht Wild schießen würde, sondern Menschen

    Kronberg, Ulrich

    Jagdgegner und Journalist:

    Ø Immer mehr Menschen empfinden eine tiefe Abneigung dagegen, dass freilebende Tiere erschossen, in Fallen gefangen oder vergiftet werden. Weltweit fordert wohl keine andere "Sportart "so viel Blut, Leiden und Tod wie die Jagd. Geschossen wird auf friedliebende, ungefährliche Wildtiere, auf zahme, ausgesetzte Tiere und auf Haustiere. Im Wald geht die Angst um. ein untragbarer Zustand für Tierfreunde. ---Erstaunlich, dass Jäger immer noch das Wort Waidgerechtigkeit gebrauchen. Wer sich näher mit dieser "Gerechtigkeit" beschäftigt findet schnell heraus, sie ist nur auf die Passion zugeschnitten und hat mit dem Begriff "gerecht" nicht das geringste zu tun

    Ø Auch wenn uns die Waidmänner immer wieder die Lüge von der erforderlichen Regulation durch den Menschen auftischen wollen, wird es nichts daran ändern, dass immer mehr Menschen diese scheinheilige Argumentation durchschauen. Die Natur reguliert sich selbst und bedarf nicht dieser Heckenschützen. Dafür ist es aber erforderlich, die Natur auch wirklich in ihrer Vielfalt zu erhalten und sie nicht mit Blei und Blut hobbygerecht, artenarm zu schießen und willkürlich in Gruppe einzuteilen

    Kujawski, O. E. J.

    „Der Jäger – Buhmann der Medien“

    Ø Die Weichen stehen ungünstig für den Bundesbürger im grünen Rock.

    Kurt, Fred

    Wildbiologe

    Ø Der Jäger will Tiere erlegen. Dazu hat er heute wenig zeit. Ein Jäger in Zeitnot ist auf einen hohen Wildbestand angewiesen (in „Wildtiere in der Kulturlandschaft“)

    L

    Lembke, Robert

    (1913 - 1989), deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums!

    Ø Großwildjagd: eine Gelegenheit für große Tiere, große Böcke zu schießen.

    Levinger, M

    Rabbiner

    Ø Verglichen mit der Jagd ist das Schächten die weniger große Tierquälerei.

    Lorenz, Konrad

    Verhaltensforscher:

    Ø Kein Mensch würde auch nur auf die Hasenjagd gehen, müsste er das Wild mit Zähnen und Fingernägeln töten!

    Ø Ich habe, glaube ich, die Zwischenstufe zwischen Tier und Homo sapiens gefunden. Wir sind es. Das lang gesuchte Zwischenglied zwischen dem Tier und dem wahrhaft humanen Menschen sind wir.

    Loriot

    ADVENT

    1. Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
    Schneeflöcklein leis' hernieder sinken.
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel
    Häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
    Und dort vom Fenster her durchbricht
    Den dunklen Tann ein warmes Licht.
    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    Die Försterin im Herrenzimmer.
    In dieser wunderschönen Nacht
    Hat sie den Förster umgebracht.
    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    Seit langer Zeit schon im Wege.
    So kam sie mit sich überein:
    Am Niklasabend muss es sein.
    Und als das Rehlein ging zur Ruh',
    Das Häslein tat die Augen zu,
    Erlegte sie direkt von vorn
    Den Gatten über Kimme und Korn.

    2. Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
    Zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
    Und ruhet weiter süß im Dunkeln,
    Derweil die Sternlein traulich funkeln.
    Und in der guten Stube drinnen
    Da läuft des Försters Blut von hinnen.
    Nun muss die Försterin sich eilen,
    Den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    Nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
    (Was der Gemahl bisher vermied),
    Behält ein Teil Filet zurück
    Als festtägliches Bratenstück
    Und packt zum Schluß, es geht auf vier
    Die Reste in Geschenkpapier.

    3. Da tönt's von fern wie Silberschellen,
    Im Dorfe hört man Hunde bellen.
    Wer ist's, der in so tiefer Nacht
    Im Schnee noch seine Runden macht ?
    Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
    Auf einem Hirsch herangeritten !
    "He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
    Die armen Menschen Freude machen ?"
    Des Försters Haus ist tief verschneit,
    Doch seine Frau steht schon bereit:
    "Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
    's ist alles, was ich geben kann."
    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
    Im Förstershaus die Kerze brennt,
    Ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

    Ludvigsen,. Svein

    Norwegischer Fischereiminister

    Ø ich sehe keinen Unterschied zwischen der Jagd auf Seehunde, Elche oder Lachse

    Ø Es scheint wie ein böser Traum: Norwegen gibt die Jagd auf Seehunde frei. Touristen dürfen wieder auf die Tiere knallen. 150 Seehunde wurden bereits erlegt, erklärte voller Stolz der Fischereiminister Svein Ludvigsen.

    Ø Quelle: http://www.tiere-natur.de/aktionen.htm

  • Zitate zur Jagd: M-N

    M

    Maurer, Hans

    CSU Politiker

    Ø Jagd ist töten. Das bedeutet auch Schmerz

    Ø Jagd-Position 1 ... schließlich handelt es sich bei der Jagd um die größte Bürgerinitiative für
    den Umweltschutz” so Landesjägermeister Paul Mauer. Dieses Zitat ist in ... Ebenso wurde der Artikel “Auf einen Schlag werden Schüler zu Jägern” in der SZ vom 06.02.01, Ausgabe Merzig mit Sorge zur Kenntnis genommen. In diesem Artikel wird folgendes zitiert: “Ein Handeln, das vor allem die Hege und Bewahrung göttlicher Schöpfung zum Ziel hat, schließlich handelt es sich bei der Jagd um die größte Bürgerinitiative für den Umweltschutz”.

    Meister,Georg/Schütze, Christian/ Sperber, Georg

    Verfasser des Buches: Die Lage des Waldes

    Ø Das Wild wird noch mehr gefüttert. Daraus folgt :Es gibt noch mehr Wild. Daraufhin wird die jährliche Jagdzeit verlängert - mit wenig Erfolg. Denn das Wild wird scheuer. Es zieht tiefer in den Wald und richtet noch stärkere Verbissschäden an. Ein Teufelskreis.

    Mey, Reinhard

    dt. Liedermacher : Diplomatenjagd

    1 Auf Schloß Hohenhecke zu Niederlahr
    -- es hat soeben getagt --
    bläst Freiherr Bodo wie jedes Jahr
    zur Diplomatenjagd
    durch Wälder und Auen
    auf haarige Sauen
    in Wiesen und Büschen
    den Hirsch zu erwischen.
    Den hat Freiherr Bodo für teueres Geld
    am Vorabend selber hier aufgestellt.

    2. Schon bricht es herein in Wald und in Flur,
    das diplomatische Korps:
    die Ritter vom Orden der Konjunktur,
    zwei Generäle zuovr,
    bei Hörnerquinten
    mit Prügeln und Flinten.
    Es folgt mit Furore
    ein Monsignore.
    Selbst den klapprigen Ahnherrn von Kieselknirsch
    trägt man mit der Trage mit auf die Pirsch.

    3. Es knallen die Büchsen, ein Pulverblitz!
    Es wird soeben gesagt,
    daß Generalleutnant von Zitzewitz
    den Verlust seines Dackels beklagt.
    Der Attaché Mering
    erlegt einen Hering,
    den tiefgefroren
    die Kugeln durchbohren.
    Noch in Frischhaltepackung! Das sei unerhört!
    Ein Keiler ergibt sich, vom Lärm ganz verstört.

    4. Bewegt sich dort etwas am Waldesrand?
    Der Ahnherr sieht nicht mehr recht.
    Das kriegt kurzerhand eins übergebrannt!
    Denn schießen kann er nicht schlecht!
    Ja, ganz ohne Zweifel,
    er schießt wie der Teufel!
    Man trägt ihn ganz leise
    bis dicht an die Schneise,
    Man reicht ihm die Büchse, es prasselt das Schrot.
    So findet der Außenminister den Tod.

    5. Daß der Ahnherr daraufhin noch "Waidmannsheil!" schreit,
    hat alle peinlichst berührt.
    Ihm wir ein Protestschreiben überreicht,
    besonders scharf formuliert.
    Doch muß man dem Alten
    zugutehalten:
    Das war, bei Hubertus,
    ein prächtiger Blattschuß!
    Und daß er das Wort Diplomatenjagd
    nur etwas zu wörtlich genommen hat.

    6. Die Nacht bricht herein, und Schloß Hohenhecke
    bietet ein friedliches Bild.
    Der Monsignore segnet die Strecke
    von leblosem greisem Wild.
    Schon fast vergessen:
    Will doch keiner essen?
    Die Veteranen,
    die zähen Fasanen,
    die Ente mit Rheuma,
    den Keiler mit Asthma?
    Die Jagd wird begossen,
    und dann wird beschlossen:
    Der Krempel wird, weil man hier großzügig denkt,
    dem nächsten Armenhaus geschenkt!
    So wird auch den Ärmsten der Segen zuteil.
    Hoch lebe das Waidwerk, dreimal Waidmannsheil!

    Meyer, O

    Jäger ( “H. Hagen, Wie edel ist das Waidwerk?”)

    Ø Wir sollten es nicht für selbstverständlich halten, daß wir noch jagen können !

    Minder, Hans

    Jäger und stellvertretenden aargauer Jagd- und Fischereiverwalter

    Ø Ich kann die Mordlust einzelnen Jäger nicht bestreiten. Jagen ist auch töten. (NOZ Langenthal/ Seite 01/03 Woche 42; nm)

    Mitsch, Werner

    (*1936), deutscher Aphoristiker - © Copyright by Werner Mitsch

    Ø Zu Hause macht der Jäger keinen Finger krumm.

    Möller, Dietrich

    Jägerpräsident von Hessen

    Ø Wenn die Politik meint, dass Jäger und Wild geschlechtsneutral behandelt werden müssen, dann soll sie das tun. Wir werden aber das geschlechtsdiskriminierende Waidmannsheil nicht in Waidfraumannsheil umwandeln.

    MSN (msn.de)

    Aus dem Thema der Woche: „Gar lustig ist die Jägerei..“ vom 2 Dez, 2002 http://www.encarta.de/de/list/jagd.asp

    Ø Sonst wird dich der Jäger holen ... Auch ein Rotfuchs, der sich keines Eigentumsdelikts durch Gänsediebstahl schuldig gemacht hat, muss den Jäger fürchten. Schon aus Prinzip wird der elegante Wildhund verfolgt, denn es könnte ja sein, dass er seinen Jungen irgendwann ein „Stück Niederwild“ vorsetzen will – einen Hasen etwa oder ein Rebhuhn. Die aber gehören von Rechts wegen nun mal dem Herrn der Jagd und nicht dem Fuchs.

    Ø mit dem Schießgewehr. Die kleinen Raubtiere unserer Wälder sterben nicht unbedingt schnell und schmerzlos durch Jägershand, immer aber sinnlos: Räuber regulieren ihre Bestandsdichten selbst, der helfenden Hand des Jägers bedarf es dazu nun wirklich nicht. Aber schließlich lässt ein schönes Winterfell – Verzeihung: der „Balg des Raubzeugs“ – des Jägers Kasse kräftig klingeln ...

    Ø Zu den schlimmsten Auswüchsen der Jagd gehört die Fallenstellerei – ein Relikt aus dem finsteren Mittelalter. Schlagfallen sollen das Opfer sofort töten, aber jeder Jäger weiß, dass es darin auch qualvoll verrecken kann. Und Fallen sind nicht selektiv: Sie töten, was in sie hineingerät, und seien es die akut bedrohten Wildkatzen. Aber die halten viele Jäger ohnehin für streunende Hauskatzen .

    Ø Was macht man mit einer Hunderasse, die wie ihre Wolfsvorfahren zu lange Beine hat, um dem Fuchs in seinen Bau folgen zu können? Man degeneriert sie durch Zucht, raubt ihr die langen Beine, macht kurze Stumpen daraus. Und schon kann man den „Teckel“ in einen Bau hetzen. Aber nicht immer kommt er wieder heraus.

    Ø Wolf, Luchs, Braunbär und Adler, die großen Beutegreifer, wurden einst – unter tatkräftiger Mithilfe „Grünberockter“ – ausgerottet oder bis zur Bedeutungslosigkeit dezimiert. Muss da nicht heute der Jäger an ihre Stelle treten, als neuer Hüter des ökologischen Gleichgewichts und der Ordnung des Waldes? Würden nicht die Füchse unsere Hühnerfarmen plündern, die Hasen unsere Kohlköpfe rauben, die Elstern unser Erspartes stehlen, bewahrte uns nicht der Jäger vor all diesem Übel?

    Ø Haben Sie sich schon mal darüber gewundert, wie gut genährt Hirsche selbst im Winter sind? Das macht die Pflege des Jägers, sein Winterfutter, die „Hege“ – die Jäger gern mit Naturschutz verwechseln. Doch der Jäger schützt, was ihm nützt: Er mästet sein frei laufendes Vieh. Je mehr Hirsche er durchfüttert, desto mehr Schälschäden zieren die Waldbäume seines Reviers – und desto mehr Schädelknochen die Tapete seines Wohnzimmers.

    Ø Ein Jäger hat es gern bequem. Warum hinter dem Schwein herlaufen, wo es doch selbst zum Hochsitz kommen kann? Also legt er in Schussweite eine „Kirrung“ an, eine Futterstelle zum Anlocken, und füttert ganz viel Mais, das ganze Jahr. Die „Schwarzkittel“ aber werden ob des vielen Futters ganz kirre, legen sich mächtig ins Zeug und vermehren sich prächtig über jedes natürliche Maß hinaus. Und dann geht’s zur Freude der Bauern mit Frischlingen, Eber und Sau auf zum nächsten Kartoffelacker!

    Ø The Big Five“, die großen Fünf, waren es, die Großwildjäger nach Afrika lockten: Beim Schuss auf Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen oder Leoparden – heimtückisch aus sicherer Distanz abgefeuert – fühlte sich der Mann noch als Mann. Und die Heroen posierten mit dem abgeschlachteten Opfer, um für die Nachwelt von ihrer Großtat Zeugnis abzulegen.

    Ø Auch heutzutage gibt es Zeitgenossen, die wenig im Kopf haben, aber viel in der Tasche. Und manche wollen ein echtes Abenteuer erleben. Im Geländewagen durch die Wildnis, Kampf gegen Naturgewalten und so. Eine Bärenjagd in Nordamerika ist da genau das Richtige. Ein paar Tausend Dollar, um einen Grizzly oder Schwarzbären abknallen zu dürfen, ist den Ausbeutern unseres Planeten ein solcher Spaß allemal wert.

    Ø Zugegeben, etwas bissig waren wir diesmal schon mit unserem Thema der Woche. Aber der Eindruck, wir hätten etwas gegen Jäger – pauschal und undifferenziert und überhaupt – ist hoffentlich gar nicht erst aufgekommen. Falls aber doch: Hier ist ein Jäger, der unseren Respekt verdient, ein Jäger der Lüfte. Seine Vorfahren haben die Zeit überlebt – wenngleich nur knapp –, als alles, was „krumme Schnäbel“ hatte, vom Antlitz des Planeten getilgt werden sollte.

    Ø Quwlle: http://www.encarta.de/de/list/jagd.asp

    Weitere Zitate bei MSN: „Jagd“

    http://www.encarta.de/find/Concise.asp?z=1&pg=2&ti=761576243

    Ø Die Jagd unterscheidet sich vom Naturschutz grundlegend dadurch, dass sie Teile der Natur nutzt und die Bestände genutzter Arten fördert, während der Naturschutz die Natur in ihrer Gesamtheit zu erhalten versucht. Die Förderung von Teilen der Natur, um sie nutzen zu können (dies praktiziert u. a. auch die Landwirtschaft) ist nicht mit Naturschutz gleichzusetzen.

    Ø Zudem gehen von der Jagd erhebliche Störungen für die Fauna aus, insbesondere Wasservögel werden beeinträchtigt. In Deutschland werden jährlich mehrere tausend Tonnen Bleischrot verschossen. Wasservögel können durch dieses Metall vergiftet werden, wenn sie es mit ihrer Nahrung vom Gewässergrund aufnehmen. Die in neuerer Zeit von Jägern verwendeten Bismutkugeln sind zwar vergleichsweise ungiftiger, das Halbmetall Bismut kann aber dennoch zu Nervenschäden führen und reichert sich nach einem 2000 in der Zeitschrift Environmental Research publizierten Bericht im Körper angeschossener Tiere an.

    Ø Im 19. Jahrhundert breitete sich das unkontrollierte Jagen mit Flinten und Büchsen immer weiter aus und begann, die Existenz einiger Tierarten zu bedrohen. Beispiele hierfür waren das Töten von Seidenreihern wegen ihrer Federn (die in der Hutmacherei verwendet wurden) und das Abschlachten der Bisonherden. Diese Großsäuger bevölkerten einst millionenfach die Prärien Nordamerikas und wurden durch weiße Jäger aus Profitgier und Lust am Töten nahezu ausgerottet. 1895 hatten nur 400 Bisons im gesamten Land überlebt. Im Osten der USA brachen die Wasservogelbestände zusammen, als mit kanonenähnlichen Schrotflinten ganze Vogelschwärme auf einmal ausgelöscht wurden. Einige Vögel wie die Wandertaube starben aus, weil man den Wildvorrat der Natur für unerschöpflich hielt. Öffentliche Empörung zwang schließlich die amerikanischen Staaten, Gesetze zum Schutz von Vögeln und anderen Wildarten zu erlassen.

    Ø Quelle: http://www.encarta.de/find/Concise.asp?z=1&pg=2&ti=761576243

    Müller, Carl Dr.

    Ø Jagd ist Krieg von bewaffneten Feiglingen gegen wehrlose Tiere.

    Mauer, Paul

    Landesjägermeister

    Ø Jagd ist die größte Bürgerinitiative für den Umweltschutz.

    N

    Naturschutzbund Deutschland e.V.

    Ortsgruppe Merzig

    Ø Seit 1934, als Hermann Göring das Deutsche Jagdsystem neu ordnete, welches seinen Niederschlag im Reichsjagdgesetz von 1934 fand, hat die Jagd keine Entwicklung durchgemacht. Immer noch gilt die Trophäe als wichtigster Grund zur Jagdausübung, Abschußpläne und Schonzeiten werden auch heute noch an ihr ausgerichtet.

    Ø Immer noch werden unsere Tierarten in drei Klassen eingeteilt, 1. Klasse Hirsch und Reh (Hornträger), 2. Klasse Wildschweine (Schadwild) und 3. Klasse Raubwild und Raubzeug (Schädlinge). Wohingegen Klasse 1. unnatürlich aufgepeppelt wird, werden Klasse 2. und 3. verfolgt und oft wie die Ratten bekämpft.

    Ø In Ihren Bestand bedrohte Tierarten (z.B. Iltis, Wiesel, Baummarder, Rebhuhn etc.) werden nach wie vor bejagd, obwohl deren Bestände dies im Grunde genommen nicht mehr zulassen.

    Nietzsche, Friedrich

    Ø In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.

    Nutz-Tier-Schützer Tschechien

    Quelle: http://www.ohz.cz/Deutsch/aktiv/myslivci.html

    Ø Darum fordern wir Straffreiheit für Jagdstörer - Knast für Mörder, auch für Tiermörder!

  • Zitate zur Jagd: O-R

    O

    Ortega, Josef Y Gasset

    Jäger und Buchautor

    Ø Lauern: Die Frau ist kein Raubtier Sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert.

    P

    Pietsch, Marianne

    Tierärztin

    Ø Mir wurden Wasservögel gebracht, denen ein Auge oder beide ausgeschossen wurden, ein Fuß fehlte oder ein Bein, Enten, die nur noch den halben Schnabel hatten oder nur einen Flügel.

    Pirsch,

    Jägerzeitschrift

    Ø Die urtümliche Lust an Beute und Strecke lassen sich nicht unter dem Mäntelchen des Samariters verbergen.

    Pocci ,Franz

    Auf dem Spaziergang

    Ø Zu hegen und zu pflegen sei bereit! Das Töten überlass dem Lauf der Zeit!

    Pölking, Fritz

    Naturfotograf

    Ø Vielleicht ist es für einen Jäger gut, daß die Tiere sehr scheu sind, weil es sein Jagdvergnügen erhöht, wenn er sie dann doch überlistet, aber bei einem Naturfotografen sieht das ganz anders aus. Je weniger scheu ein Tier ist, je weniger ängstlich und kooperativer, desto mehr fotografische Möglichkeiten hat man, um gute Bilder zu machen. Um ein Beispiel zu nennen: in Deutschland einen Fischadler zu fotografieren, ist so gut wie aussichtslos, weil sie in dem abgelaufenen Jahrhundert durch die Jagd so scheu gemacht worden sind und eine Annäherung nicht mehr möglich ist. In Florida kann man sich ihnen bis auf 20 Meter nähern, das läßt sie für gewöhnlich kalt. (Quelle: http://www.poelking.com/wbuch/200008/index_d.htm)

    Pollak (Grüne/Bündnis90)

    Abgeordneter im Saarländischen Landtag ineiner Debatte zu den Rabenkrähen.

    Ø Zunächst einmal gehört es zum Einmaleins der Ökologie, daß keine Tierart eine andere ausrotten kann. [...]
    Diese angeblich explosionsartige Vermehrung der Elstern und der Rabenkrähen, wie Sie in Ihrem Antrag schreiben, sie ist nicht das Problem. Was wir in den Griff bekommen müssen, ist die explosionsartige Vermehrung der Jäger, meine Damen und Herren

    Ø (Der Abgeordnete Pollak in derselben Debatte.) "... laufen die Jagdverbände immer noch mit einer in der Geschichte des Naturschutzes beispiellosen Kampagne auf allen politischen Ebenen und in allen Medien Sturm gegen diesen Schutz der Rabenvögel;[..]
    Diese Wortmeldung ist notwendig, weil mitten in Europa in einem zivilisierten Land jährlich Hunderttausende von Singvögeln geschossen werden, und diejenigen, die dieses vollbringen, dafür nicht nur den Segen des amtlichen Naturschutzes haben wollen, sondern ihr Tun auch noch mit angeblichen ökologischen oder naturschützerischen Erfordernissen und Motivationen verbrämen."

    Powell, Baden

    Gründer der internationalen Pfadfinder-Bewegung und war als britischer Offizier in Ostafrika (Rhodesien)

    Ø Der längste Marsch erscheint kurz, wenn man dabei noch Wild jagd, sei es Löwe oder Leopard, Wildschwein oder Bock, Nigger oder nichts.

    Pytagoras

    griechischer Philosoph und Mathematiker aus dem 6. Jh. v. d.Z.

    Ø Was immer ein Mensch den Tieren antut, wird ihm mit gleicher Münze zurückgezahlt.

    Ø Solange es Schlachthöfe gibt, solange gibt es Schlachtfelder.

    Q

    R

    Reichholf,

    Professor Hochschullehrer für Ökologie

    Ø Die richtige Wilddichte könnte sich ganz von selbst einstellen, wenn das Reh nicht durch übermäßige Scheuheit, durch starke Bejagung und Wildfütterung in den Wald hineingedrängt würde.

    Ø Vielfach lockt die Winterfütterung mit Leckerbissen wie Eicheln und
    Kastanien oder gar Futterpellets die Rehe erst in den Wald hinein, obwohl sie sich draußen auf der Flur ernähren könnten. Dadurch kommt es dann zu den Verbißschäden. Das durch die Bejagung scheu gemachte Reh muß versuchen, die Nahrung im Umkreis der Deckung zu finden, die es braucht. Kraftfutter enthält zu wenig Rohfasern, die für eine gute Verdauung ebenso unentbehrlich sind wie der Eiweißgehalt. Fehlende Rohfasern holt sich das Reh dann von den Gehölzen.

    Ø Die Bejagung zwingt die Rehe in die Deckung das Waldes und bring sie mit den Treiben und Knospen zusammen, die keinen massiven Verbiß vertragen

    Ø Der Fasan wird in weiten Gebieten Mitteleuropas künstlich [für die Jagd] gehalten. Auf sich allein gestellt, hätte seine Einbürgerung nicht annährend zu den heutigen üblichen Beständen geführt.

    Reus, Wolfgang
    (*1959), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker

    Ø Liebe Politiker, dies sei euch ins Stammbuch geschrieben: Schon viele Jäger sind von ihren Jagdhunden erschossen worden.

    Rolland, Romain

    (1866-1944) franz. Dichter; Nobelpreis 1915

    Ø Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?

    Roosevelt, Theodor

    Ehem. USA Präsident

    Ø In seinem Jagdtagebuch aus Ostafrika
    schildert er wie er einem Elefanten ins Auge schaut und
    dann dort hinein schießt, aber einen 2. Schuss braucht
    um "den großen Lord der Wildnis" nieder zu werfen.
    Dann stellt er fest: "Das sind die Wonnen in einem freien kühnen Leben."

    Rüsch

    Jurist und Jäger in „Heuchler in grünen Loden“

    Ø Die vielgepreiste deutsche Waidgerechtigkeit dient der Volksverdummung und der Verdeckung strafbarer Handlungen. Sie bemängelt tierquälerische Jagdmethoden mit falsch verstandener Traditionspflege.

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